C r i s t y ... and LC T&T - La Carlota Tours & Travel

From 1994 to 1998 I was in a relationship with Cristy, a Filipina from Negros and together we had a small transportation service in La Carlota / Negros Occidental.

Von 1994 bis 1998 war ich mit Cristy, einer Filipina aus Negros, liiert und wir hatten zusammen einen kleinen Transport-Service in La Carlota / Negros Occidental.

 


 

C r i s t y ..... 

my partner in "business" 1994 - 1998.

In 1994, I founded a transport company with Cristy: Taxi and AirCon shuttle service with two L300 from La Carlota to Bacolod, to the ferry port and airport. And for this we had a franchise - it was the first given in the Philippines: "Tourist Transport from Negros to any point in the Philippines".

For the two L300 alone, I invested more than 1.1 million Philippine pesos. And while Cristy was doing the administration, I took care of the operation.

Well, the business was not going as expected and so we first reduced to one L300, which proved to be an advantage, because there were more possibilities for tourist offers.

Unfortunately my partner had transferred the money for the sale  for the one L300 "somewhere", but not to the business account at the PNP - Philippine National Bank.

Cristy, who always wanted to go to Germany - I was not interested - married a German in 1998 and moved to the Hamburg area.

I could not marry because I was since June 23rd, 1987, still married to Catalina - according to Filipino law, where there is divorce, even though we were divorced in Munich on December 21st,1995, but this is - according to a decision by the court in Bacolod on December 29th, 2016, not recognized in the Philipines.

C r i s t y   - 

meine "Geschäftspartnerin" 1994 - 1998.

1994 gründete ich mit Cristy ein Transportunternehmen: Taxi und AirCon Shuttle Transport mit zwei L300 von La Carlota nach Bacolod zum Fährhafen und Airport. Und dazu hatten wir eine Genehmigung, wie sie erstmals in den Philippines erteilt wurde: „Tourist Transport from Negros to any point in the Philippines“.

Allein für die beiden L300 investierte ich über 1,1 Millionen Philippinische Pesos. Und während Cristy das Administrative erledigte, kümmerte ich mich um den Betrieb.

Nun, das Business lief nicht so wie erwartet und so reduzierten wir zunächst auf einen L300, was sich als Vorteil herausstellte, weil mehr Möglichkeiten zu touristischen Angeboten gegeben waren.

Leider hatte meine Partnerin den Verkaufserlös für den einen L300 „irgendwohin“ transferiert, nur nicht auf das Geschäftskonto bei der PNP – Philippine National Bank.

Cristy, die immer nach Deutschland wollte – ich nicht, konnte sich ihren Wunsch „erfüllen“, indem sie sich 1998 von einem Deutschen heiraten ließ und in die Gegend von Hamburg übersiedelte.

Heiraten konnte ich nicht, denn ich war ja seit 23. Juni 1987 - nach philippinischem Recht - noch mit Catalina verheiratet, auch wenn wir am 21. Dezember 1995 in München geschieden wurden, was aber durch Gerichtsentscheidng in Bacolod am 29. Dezember 2016 in den Philippinen nicht "anerkannt" wurde.

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N a c h l e s e  - 

Das war noch nicht alles

 

Nach einer Weile habe ich realisiert, dass unsere L300 keine gelben, also “gewerbliche” Nummernschilder hatten sondern grüne, “private”. Und das war schon sehr suspekt. Eine Freundin von Cristy hatte sich um die Zulassung der Fahrzeuge gekümmert. Und auch um die Versicherungen. Und da lag mehr als nur ein “Hund” begraben und wir konnten heilfroh sein, dass wir keinen Versicherungsfall mit Passagieren hatten, denn da hätten wir ganz schön dumm aus der Wäsche geschaut, waren die Vehikel nämlich – weil “billiger” – ebenfalls “privat” versichert und nicht – weil weit “teurer” – für “Personentransport”. Kassiert hatte die feine Lady aber “gewerblich” und die Differenz in ihre Tasche umgeleitet.

 

Langer Rede kurzer Sinn: das “Business” lief nicht im erwarteten “guten” Ertrag, sodass daran zu denken war, einen L300 aus dem Verkehr zu ziehen und mit nur einem auf anderer Basis weiter zu fahren, was ich – wie schon vorher auch – dann erst recht selbst in die Hand genommen habe.

 

Und statt Franchise als Taxi – damals hatten wir keine Taxameter – wechselten wir auf “Tourist Transport to any point in the Philippines”, wie es in dieser Form das erste Mal überhaupt erteilt wurde. Damit war der Weg frei, sowohl bis hinauf nach Luzon – beispielsweise zu den Reisterrassen oder dem größten Höhlensystem in den Philippines – Fahrten Fahrten über Land anzubieten, als auch hinunter bis Mindanao oder hinüber nach Bohol zu den schönen Tauchgebieten ... es gab ja meist Ro-Ro-Fähren oder – wie nach Panay und zur Insel Boracay – auch schon mal einen Board-Kran zur Verladung des Busses.

 

Die Differenz von einigen Tausend Pesos in den Vesicherungen bzw. bei der Zulassung wollte ich – verstädlicherweise – wieder zurück haben und mein Freund und Anwalt, der Stadtratsabgeordnete in Bacolod, Constandio Legaspi, der mich in den Bacolod City Host Lions Club eingeladen hatte, wollte mir dabei helfen und ging – auf “privatem” Weg war ein Einvernehmen nicht zu erzielen – vor Gericht. Und dann gab's eine faustdicke “Überraschung”, denn die feine Lady hatte überhaupt kein Vermögen, nach eigenem Bekunden Riesenschulden und war nicht in der Lage, auch nur einen Centavo aufzubringen. Also nix!

 

Aber das war noch nicht das “Ende der Geschichte”, denn sie versuchten nun, den Immigration-Officer in Bacolod aufzustacheln, er möge mich doch überprüfen, denn mit mir sein so einiges in Sachen Visa und so nicht ganz “kosher”. Dumm nur – für sie, dass der Immigration-Officer und ich uns gut kannten. War also vergebliche Mühe.

 

Doch die feine Lady gab nicht auf und fuhr dann ein wirklich schweres Geschütz auf:

 

Sie behauptete nämlich, dass ich – vor Zeugen – zu ihr gesagt haben soll, dass der Tag nicht zu Ende gehen möge ohne sie umgebracht zu haben. Eine schwere Straftat – besonders von einem Ausländer gegenüber einer rechtschaffenenen Filipina. Und sie hatte tatsächlich vor Gericht geklagt. Und so ehielt ich eines Tages eine Vorladung, nahm aber sofort mit Constancio Kontakt auf, der sich um die Sache kümmern wollte.

 

Es gab in der Tat einen Haftbefehl gegen mich und ich sollte – wenn ich die Kaution nicht aufbringen hätte können – hinter Gitter gehen ... und das in den Philippines! Nachdem mir die Fingerabdrücke abgenommen wurden und ich die Kaution hinterlegt hatte, durfte ich als vorläufig “freier” Mann wieder gehen.

 

Um's abzukürzen: die ganze Geschichte lief über mehrere Instanzen in Bacolod, in Iloilo und auch in Manila. Letzten Endes war aber die ganze Anschulding schon deshalb ins Leere gelaufen, nachdem kein “Zeuge” mehr übrig war, der meine Drohnung gehört haben wollte.

 

Gott sei Dank ... und besonders Santo Nino, den ich sehr verehre! Und allen voran: Constancio, der sich als echter Freund erwies – ohne den ich womöglich zugrunde gegangen wäre.

 

Doch da war ich schon längst nicht mehr im “Business”, denn wir reduzierten – zunächst – von zwei L300 auf einen. Doch da passierte wieder etwas völlig unerwartetes: den Verkaufserlös hatte Cristy wer weiss wohin “transferiert”, jedenfalls kam auf dem Geschäftskonto bei der PNB – Philippine National Bank – in La Carlota kein Centavo an. Weitere Nachforschungen erwiesen sich als ergebnislos, denn Cristy schwieg wie ein Grab.

 

Nun, inzwischen wurde sie ja meine “Lebensabschnitspartnerin” und ich hatte den Jungen voll ins Herz geschlossen und – dank der Hilfe Constancio's – startete ein in den Philippines sehr langwieriges Verfahren zur Adoption und bei mir kam noch dazu: Ausländer, nicht verheiratet, wenn auch im gleichen Haushalt. Mehrere Hearings vor Gericht waren notwendig ... und ich kürze jetzt ab: Ich wollte den Jungen adpoptieren – wir sind in der Zwschenzeit zunächst nach Bacolod und 1996 nach Cebu umgezogen, denn mit der Familie dort gab es nicht die Anfang 1994 befürchtete “Auseinandersetzung” oder Schwierigkeiten. Aber ich wollte den Jungen, der in der mittlerweils in Mabolo die Elementary School besuchte, in die International School anmelden. Doch ich war ja nicht der “Vater” auch nicht Adoptiv-, also war's nicht möglich Und nachdem Cristy beim letzten Gerichtstermin nicht erschien, wurde das Verfahren eingestellt. Wir wohnten auf Mactan – hinter dem Airport – und es war nicht immer einfach, ein Taxi zu finden – besonders morgens.

 

So sah ich – ich lieferte einigen Regionalzeitungen Recherche-Ergenisse oder erzählte diese meinen Freunden in den Newsrooms in AM-Radiostationen. Und so war ich immer erpicht drauf, vieles zu erfahren und auch auszuprobieren.

 

Also "bewarb" ich mich als Taxi-Fahrer ... und so lernte ich Cebu hinten und vorn kennen und habe so manchen Fahrgast überrascht, dass ich die Short-Cuts kannte. Doch die üblichen 24-Stunden-Schichten – morgens übernehmen und am nächsgten Morgen wieder an den anderen Fahrer übergeben – wollte ich nicht und in der Nacht auch nicht gerne und überall hin fahren. Also übernahm ich ein Fahrzeug allein und hatte freie Einteilung. Und weil ich schon damals ein Handy hatte, war ich das erste Taxi in Cebu mit Telefon an Board, sodass ich nicht nur angerufen werden konnte, sondern feste Termine zu vereinbafren in der Lage war.

 

Es war nicht nur sehr interessant, sondern bisweilen amüsant, und ich habe “Land & Leute” gründlich kennen gelernt. Und ich brachte auch noch so “einiges” an Einnahmen nach Hause. Nach einem halben Jahr übersiedelten wir von Macan wieder nach Cebu City und ich wurde wieder verstärkt für Visayan Medien tätig.

 

Na ja, für das, was ich “lokal” an Honoraren vereinnehmen konnte, hätte in einer bayerischen Redaktion ein Journalist nicht einmal den Bleistift in die Hand genonmmen. Aber mir hatte es – um es auf den Punkt zu bringen – sehr große Freude und Erfüllung gebracht und ich habe enorm viele Menschen in allen Schichten der Bevölkerung kennen gelernt.

 

1997 bin ich im Sommer nach München geflogen und habe meine Schwester Veronika besucht. Unglücklicherweise ist sie eines Morgens im Juli im Bad mit Verdacht auf eine Gehirnblutung zusammen gebrochen und mußte mit Notarzt in das Klinikum Schwabing gefahren werden und war dann im Koma, aus dem sie nicht mehr aufgewacht ist, sondern verstorben. Sie war zehn Jahre jünger als ich und erst an der Schwelle zum Vierziger.

 

Und ich wurde dann von Freunden in einem Personal Leasing Unternehmen gefragt, ob ich denn in den Ferien arbeiten wolle – als “Kraftfahrer Klasse Zwei” als Urlaubsvertreung in etlichen Unternehmen. Na ja das zusätzliche Taschengeld hatte gut getan und habe dies dann in den weiteren Jahren bis zu meiner Pensionierung 2006 weiter so gehandhabt.

 

Cristy wollte gerne nach Deutschland, ich nicht ... und so passierte es 1998, dass sie sich – während ich wieder in München war, von einem Deutschen hat heiraten lassen – mit mir ging das ja nicht, der ich nach philippinischer Rechtslage weiter mit Ina “verheiratet” war ... also, sie kam nicht zum Airport, um mich abzuholen, weil sie bereits in der Nähe von Hamburg Ehefrau geworden ist. Na ja!

 

Nun, das mit dem Verkaufserlös für den ersten L300 hat mich zwar geschmerzt und enorm gewurmt, aber es war nun einmal passiert und – ich geb's ja zu – es war auch meine Naivität daran beteiligt. Was soll's!

 

Was ich aber nicht so “toll” finde, sind die “Geschichten”, die über LC T&T “erzählt” wurden und dass Cristy die alleinige Firmeninhaberin gewesen sei, was – rein rechtlich nach dem Namen – sogar stimmt, aber die gesamte Finanzierung des Unernehmens ausschließlich durch mich erfolgt ist.

 

Wie dem auch sei, meine Zeit mit Cristy und dem Jungen, der inzwischen zu einem feschen Jüngling herangewachsen ist und im Beruf steht, war doch eine recht schöne und interessante ... und ich habe viel gelernt und wünsche beiden für den weiteren Lebensweg “Alles Liebe und Gute”!

Alfred Nigel Bruckner - A B N C - NEWS & COMMENTARIES ..... "Sugar and Other Negros Tales" - Stories / Geschichten - "MY COUNTRY & ITS PEOPLE" / "LAND & LEUTE"