Die ganze Geschichte

 

Hier wird in mehreren Kapiteln  mein Leben  erzählt

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5 ) L C T & T ..... XXX(INCOGNITO) 1994 - 1998

 

Wer oder was ist XXX(INCOGNITO) ??

Meine Business Partnerin in LC T&T - La Carlota Tours & Travel

Sie möchte - wegen unwahrer Geschichten, die sie verbreitete - namentlich nicht genannt werden. Na ja!

 

Hier die wahre Geschichte

 

In 1994, nachdem ich von München in die Philippines kam, war ich zunächst im Badian Island Beach Resort & Hotel beschäftigt, wo ich zuvor mit Catalina oft wunderbare Ferientage erlebt haben.

Eines Morgens im Januar schaute ich aus dem Fenster meines Bungalows und sah einen der Beschäftigten, der auf dem Rücken ein Schild trug mit dem Text: "GIVE US OUR MONY". Wie von der Tarantel gestochen, lief ich ihm nach und fragte, was denn das solle ..... und ich hörte folgende Story:

Der Eigentümer der Anlage nahm es mit der Pünktlichkeit der monatlichen Lohnzahlung nicht immer sehr "genau" und es war wieder über eine Woche Verspätung. Nun, der junge Mann erzählte mir, dass es wichtig sei, pünktlich die Löhnung zu erhalten, denn viele der Beschäftigten in dieser Gegend mit wenig Arbeitsplätzen sind darauf angewiesen. Da fallen Zahlungen für die Schule an, der "5/6" wartet auf Rückzahlung von Krediten. "5/6" sind Leute die Geld verleihen: Du kriegst fünf Pesos und zahlst sechs zurück. Ganz einfach, aber hart. Dann sind offene Rechnungen bei den Geschäften und .... und .... und. Also ich versprach, mit dem Besitzer zu reden.

Das war dann am Nachmittag auch der Fall und wir waren unteerschiedlicher Meinung. Ich war auf der Seite des Personals. Und das fasste er als "mangelnde Vertrauensbasis" auf, sodass ich es vorzog, unter diesen Umständen die Anlage zu verlassen.

Danach fuhr ich nach Cebu City und quartierte mich im Continental Hotel ein - gegenüber dem Stadtbüro von "Badian Island".

Bei meinen Bummeln lernte ich eine sehr nette Filipina kennen und wir hatten ein langes Gespräch ..... mit Wiederholungen in den nächsten Tagen.

Dabei erfuhr ich von ihr, dass sie einen zweijährigen Sohn hatte, dessen Vater sich während der Schwangerschaft aus dem Staub gemacht hatte. Sie wohnte dennoch bei der Oma des Jungen.

Nun, sie war auf der Suche nach Möglichkeiten für eine Beschäftigung und sie wollte eigentlich nach Negros zurück, von wo sie kam.

Doch das erschien ihr sehr schwer realisierbar zu sein, denn die Oma würde nie und nimmer damit einverstanden sein, dass sie mit dem Jungen Cebu verlasse.

Wir sprachen über Möglichkeiten - auch einer Zusammenarbeit "in Business" vielleicht in Negros, der Nachbarinsel von Cebu, die ich noch nicht kannte.

Doch wie aus Cebu "weg gehen" - vor allem mit dem kleinen Sohn, den ich sehr mochte und so wollte ich XXX(INCOGNITO) helfen.

Mit ihr wechselte ich in das Shangri La's Hotel auf der Nachbarinsel Mactan mit dem Airport. Dort würde uns niemand vermuten und dann planen, wie wir aus Cebu abreisen können.

Zur Sicherheit hatten wir immer Freunde von der PNP - Philippine National Police - zur Seite, wenn wir Shangit La's verließen. Und eines Morgens Anfang Februar war es dann so weit: wir flogen nach Bacolod in Negros. Sie kam aus La Carlota City - etwa 40 km von der Provinzhauptstadt Negros Occidental entfernt.

Zahlreiche Gespräche über Möglichkeiten führte ich dann in den nächsten Tagen und es wurde die Gründung eines kleinen Transport Business mit zwei AirCon L300 überlegt.

Als Ausländer - selbst als "Immigrant" war es mir nicht möglich, ein Geschäft in eigenem Namen zu betreiben - schon gar nicht in Personen Transport.

Na ja, ich hatte keine Ahnung von "Business" in den Philippines und hatte mich violl auf XXX verlassen, dass sie den Betrieb führen könne - sie das Administrative, ich das Operationelle. Die Investitionen - allein für die beiden L300 über 1.1 Millionen Philippinischer Pesos - waren zu hundert Prozent von mir.

In Kürze: Das Business lief nicht so wie erhofft und wir reduzierten den Betrieb auf einen L300, den ich selbst fahren wollte. Und es ergaben sich neue Möglichkeiten - insbesondere in der Touristik mit der - für die Philippinen erstmals als solche erteilt - Lizenz "Tourist Transport from Negros to any point in the Philippines".

Und es lief ganz gut, weil es mir - einerseits - "Experimente" ermöglichte und - andererseits - Fahrten ohne Umsteigen mittels Ro/Ro ("Roll on / Roll off") Fähren angeboten werden konnten: nach Bohol, Boracay, "Land Trip" nach Luzon bis hinauf nach Baguio und zu den  Reisterassen in Banaue.

Allerdings musste ich zu meinem Entsetzen realisieren, dass meine Partnerin den Verkaufserlös für den einen L300 "irgendwo deponierte" - nur nicht auf dem Geschäftskonto bei PNB - Philipine National Bank - in La Carlota.

Leider waren alle Versuche einer Recherche nicht von Erfolg gekrönt, das Geld war weg!

Wir blieben dennoch weiter zusammen, denn ich mochte den Jungen sehr und ich war - mit Hilfe meines Freundes und Anwalts, Constanzio Legaspi, der mich in den Bacolod City Host Lions Club eingeladen hatte - quasi "dabei", den Jungen zu adoptieren, was in den Philippines eine sehr zeitraubende Angelegenheit ist - insbesondere in meinem Fall als Ausländer und nicht verheiratet.

Constanzio "rettete" mich vor dem Knast

Also, mir fiel auf, dass unsere beiden L300 grüne Kennzichen wie für "Privat" hatten und nicht gelbe für "Commercial", wurde aber "beruhigt", das käme öfters vor.

Was mir allerdingst bei Durchsicht der Versicherungspapiere noch aufgefallen ist, war, dass die Fahrzeuge auch "Privat" versichert waren und nicht für "Personentransport". Da wurde mir dann doch mulmig und ich bohrte weiter, denn es war "Privat" weitaus billiger.

Dies wurde von einer Freundin meiner Partnerin "erledigt" und ich wollte - mit Hilfe von Constanzio - die Differenz ausgezahlt erhalten.

In Kürze: die Freundin konnte vor Gericht darlegen, dass sie quasi pleite war, über keinerlei Vermögen verfügte, Schulden hatte und ihr "Vermittlungsgeschaft" schlecht lief. Es war nix zu holen.

Aber:

Die Lady versuchte mich beim Immigration-Officer "anschwärzen", dass bei meinen "Papieren" manches nicht in Ordnung sei. Dazu lachte mein Freund, denn wir kannten uns gut. Also nix!

Dann ging sie vor Gericht und behauptete, dass ich - vor Zeugen - zu ihr gesagt haben soll, dass der Tag nicht vergehen möge ohne sie umzubringen. Ein sehr schwere Aussage eines "Ausländers" gegenüber einer ("rechtschaffenen"?) Filipina.

In Kürze: ich war davor, vorläufig eingesperrt zu werden und konnte mich nur mit Hilfe Constanzios und einer satten Kaution "retten".

Es hat - alles in allem und über mehrere Instanzen in Iloilo und Manila - mehr als zwei Jahre gedauert, bis ich die Geschichte vom Hals hatte. Zeugen waren sehr schnell keine mehr da!

1996 übersiedelten wir von Bacolod nach Cebu City

Wir gaben das Transport Business endgültig auf und ich war dann weiter in der Touristik - und war der erste durch das DoT (Department of Tourism - Touismus-Ministerium) akkreditierte "Tourist Guide" in Western Visayas und hatte 1996 das Business Zertifikat Nummer eins in Bacolod City.

Ich landete auch bei den Medien - Regionalzeitung "Freeman" und in dyAF 1143 KHz Radyo Veritas, wo ich ein Programm hattte: "Follow Me - The Travel & Tourism Magazine on Air", in dem ich besonders gerne lokale Sehenswürdigkeiten promotete.

Wir übersiedelten 1996 dann von Bacolod nach Cebu und wohnten auf Mactan - hinter dem Airport. Und es war immer etwas schwierig, ein Taxi zu kriegen, es sei denn eines auf der Rückfahrt richtung Lapu Lapu City oder Cebu.

Dann sah ich eines Tages im Fenster des "Tourist Inn" eine Tafel mit der Aufschrift "Drivers Wanted" - gemeint Taxifahrer.

Und schon hatte mich die "Abenteuerlust" wieder gepackt und ich "bewarb" mich ..... und wurde prompt am nächsten Tag genommen. Üblicherweise werden Fahrzeuge in 24-Stunden-Schichten gefahren: Zwischen sechs und neun morgens übernimmt man das Taxi vom quasi "Partner" und am nächsten Tag wird wieder gewechselt.

Das wollte ich nicht, denn nachts hatte ich nicht die Absicht zu fahren. Funk hatten wir - damals - noch nicht und so war ich das erste Taxi in Cebu mit Telefon an Board .... und damit in der Lage angerufen zu werden oder Pick-up-Termine zu vereinbaren, besonders in Richtung Airport oder Fährhafen.

Ein halbes Jahr fuhr ich Taxi und konnte dabei wertvolle Erkenntnisse gewinnen, die ich gerne mit dem Traffic Management besprechen konnte - wie auch die Einrichtung von Taxi-Standplätzen bei den Shopping Centers.

Dann übersiedelten wir von Mactan wieder nach Cebu City und ich war dann weiter für Medien tätig. Dann hatte ich ein sehr nettes Programm Sonntag abends auf DyRF 1215 KHz Radyo Familia .... mit Reichweite - wie ich aus Mails sehen konnte - bis Neuseeland. Nachts ist die Reichweite auf Mittelwelle größer für mein "Classics & More - Classical Music and Stories".

Meine Spezialtät war die Recherche - "Background to the Headline" / "Hintergrund zur Schalgzeile".

Ab 1997 "Pendeln" zwischen Cebu und München

Im Sommer 1997 reiste ich nach längerer Zeit wieder nach München, um meine Schwester Veronika in Schwabing zu besuchen. Und da wurde ich von Freunden in einem Personal Leasing Unternehmen darauf angesprochen, ob ich denn nicht "etwas tun möge", nämlich den Fahrer eines Auslieferungslagers für Malereibedarf zu vertreten, für den es keinen "Ersatz" gab. Mit großer Freude nahm ich an, denn es war phantastische Weise, nicht nur schöne "Ausflüge" zu unternehmen, sondern dafür auch noch bezahlt zu werden.

In Kürze: nach den zwei Wochen war's noch nicht zu Ende. Es folgten acht Wochen Tengelmann und ein Recycling Unternehmer, was besonders interessant war, indem ich herrlich "ein wenig hinter den Kulissen" recherchieren konnte.

Weihnachten war ich wiedere zu Hause in Cebu City.

Das wiederholte ich dann auch 1998, denn ich erhielt die monlatlichen Lohnsteuerzahlungen wieder zurück, denn aufs Jahr gerechnet, erreichte ich nicht die Jahresbemessungsgrenze.

Meine XXX(INCOGNITO) Partnerin wollte immer nach Deutschland - ich nicht ..... und so holte mich Ende 1998 niemand auf dem Mactan Cebu Airport ab. Sie hatte - erfuhr ich von der Oma des Jungen - die "Gelegenheit" wahrgenonmmen, sich von einem Deutschen heiraten zu lassen und ist in die Nähe von Hamburg verzogen. Na ja!

Ich blieb in Cebu und "pendelte" danach jährlich zwischen Cebu und München - mit voller Steuer-Rückzahlung.

Heiraten konnte ich in de Philippines nicht, denn ich bin ja seit 23. Juni 1987 mit Catalina verheirate. Und obwohl die Ehe 1995 in München geschieden wurde, bleibt sie - entsprechend der philippinischen Rechtslage - weiter "gültig", denn in den Philippines gibt es keine Scheidung.

 

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Alfred Nigel Bruckner - A B N C - NEWS & COMMENTARIES ... Bacolod / Philippines - Steyr / Upper Austria